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Botswana 2017

 

Botswana

Nach Simbabwe führte mich mein zweiter Reiseabschnitt durch den Süden Afrikas nun nach Botswana. Highlights waren hierbei der Besuch des Chobe Nationalparks, das Barbecue mit den Elefanten am „Elephant Sands“, der Ausflug in das Okavango Delta und die kurze Wanderung durch die Kalahari Wüste mit Angehörigen des San-Volkes.
Botswana gilt als eines der sichersten Länder Afrikas und während meiner Reise kam nie das Gefühl in mir auf, daran zweifeln zu müssen.

Chobe Nationalpark

Zwischen den Victoria Falls in Simbabwe und Kasane, der Siedlung am Rande des Chobe Nationalparks, liegen nur knapp zwei Stunden Busfahrt. Wenn man sich daher morgens bei den Wasserfällen auf den Weg macht, hat man nachmittags genug Zeit für eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Cuando-Fluss. Der Fluss ist etwas 1500 km lang und ein rechter Nebenfluss des Sambesi.
Es war sehr beeindruckend, so viele verschiedene Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, hier in Freiheit an einem Ort zu Gesicht zu bekommen. Wir konnten Elefanten beim Grasen und Kämpfen beobachten, Warzenschweine tranken neben behäbig daliegenden Krokodilen am Flussufer, Affen schwangen sich von Baum zu Baum, Impalas, Springböcke und Büffel grasten auf den Landflächen, Giraffen knabberten die Baumkronen an und Hippos lagen gemütlich im sumpfigen Wasser. Daneben gab es noch noch Pelikane, Weißkopfseeadler, Marabus und viele andere Tiere zu bestaunen.

Am nächsten Morgen ging es dann nochmals in den Chobe Nationalpark. Diesmal jedoch mit dem Geländewagen. Noch vor Sonnenaufgang trafen wir auf eine Löwenmutter it ihrem Sohn, die gemütlich am Flussufer entlang streunte und einigen Hippos, die dicht gedrängt im Wasser lagen. Später stießen wir dann noch auf Paviane, Impalas, Elefanten, Giraffen, Zebras, Springböcken, Krokodilen und einen Leoparden.

Elephant Sands

Die anschließende Nacht verbrachte ich in der „Elephant Sands“- Lodge. Im Zentrum der Lodge ist ein Wasserloch gelegen, an dem sich hauptsächlich am Abend Elefanten versammeln, um zu trinken und zu baden. Es war ein sehr beeindruckendes und zweifellos einmaliges Erlebnis, beim Lagerfeuer und einem Glas Wein, zwei Elefantenbullen aus wenigen Metern Entfernung beim Raufen zuzuschauen.

Okavango Delta

Am nächsten Tag ging es nach Maun, einer Stadt im nördlichen Botswana, von wo aus ich mir am Nachmittag das Okavango-Delta bei einem Rundflug aus der Luft anschaute. Die Aussicht war äußerst beeindruckend und man erhielt einen sehr guten Eindruck über das Ausmaß und die Schönheit dieses Binnendeltas.

Nach dem Flug über das Okavango-Delta, ging es dann am nächsten Tag mit Auto und Boot tief hinein ins Delta. Die einheimischen Kavangos brachten unsere kleine Reise-Gruppe, sowie Proviant und einigen Zelten, mit ihren Mokoro Booten auf einen abgelegenen Platz mitten im Nirgendwo. Mokoros sind ca. 4 Meter lange Einbaum-Boote, die die Kavango hauptsächlich zum Fischen nutzen.
Den Tag verbrachten wir recht entspannt mit einem gemütlichen Spaziergang. Aus der Ferne beobachten wir Zebras, Antilopen und Elefanten. Das Gebiet war gepflastert mit unzähligen tückischen Sumpfstellen und Erdlöchern, in denen alles mögliche an Getier zu hausen pflegt, u.a. auch schwarze Mambas, denen wir aber zum Glück nicht begegnet sind.
Abends setzten wir uns dann zusammen mit den Einheimischen ans Lagerfeuer und ließen uns von ihnen ihr Tänze und typischen Spiele zeigen. Nebenbei erfuhren wir von unserem Guide, dass es in Afrika mehr als 900 verschiedene Sprachen gebe.

 

Wüste Kalahari

Am nächsten Morgen ging es dann weiter in die Kalahari Wüste, wo ich eine Familie des San-Volks traf, um von ihnen etwas über ihr Leben zu erfahren. Ein englischsprachiger Guide übersetzte die vielen Schnalz- und Klicklaute der San in eine für mich verständliche Form. Sie erzählten von den unterschiedlichen Möglichkeiten an Wasser in der Wüste zu kommen und darüber, wie sie sich die Kräuter und Wurzeln der kargen Landschaft als Nahrung und Heilmittel nutzbar machen. Daneben demonstrierten sie noch sehr eindrucksvoll, wie schnell man doch mit Hilfe zweier Stöcke und etwas Übung trockenes Gras zum Brennen bringen kann.
Am Abend sangen und tanzten sie am Lagerfeuer, wobei sie vielfach Tiere imitierten und Jagdszenen nachspielten.

Hier endete mein kurzer Trip durch Botswana und weiter ging es dann am nächsten Tag nach Namibia.

Alle Bilder entstanden mit einer Fujifilm X-T2 und folgenden Objektiven: Fujinon XF18-55mm f/2.8-4, Fujinon XF100-400mmF4.5-5.6 and a Samyang 12mm f/2.0

Steve J. - 28. Oktober 2017 - 14:02

Great shots Florian! Thanks for showing us all the beautiful nature and interesting people of Botswana. Hope to see more of your journey through Africa soon.

Steve McClanahan - 28. Oktober 2017 - 21:36

Fantastic shots. Were you happy with that lens combination? Anything more you wish you brought – or anything less? We are planning a similar trip next year so I’m always curious what lenses I should bring.

Robert Chu - 1. November 2017 - 12:41

Great photos – I especially like the elephants silhouette against the orange sunrise/sunset sky is my favorite.

Florian - 1. November 2017 - 21:38

Thanks Steve 🙂 Actually, I had a Fujinon XF55-200mm on this trip, too. But wasn’t using it all all. For my next safari I would get a second body, to quickly change between wide angle and tele.

Petra - 1. November 2017 - 21:43

Eine wirklich traumhaft schöne Reise, die du hier mal wieder zeigst. Ganz toll!

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