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Madeira 2021

 

Madeira

Im November 2021 wollten Mei und ich noch ein paar warme Tage genießen und so flogen wir recht spontan für eine Woche nach Madeira. Die portugiesische Insel liegt westlich von Marokko und ist bekannt für ihre wunderschönen Wanderwege und hohen Steilküsten.

Unsere erste Wanderung führte uns auf die Halbinsel Ponta de São Lourenço im Osten der Insel. Die Region wird dominiert von kargen Landschaften mit wüstenartiger Vegetation und einer stets wunderschönen Aussicht.

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserem Balkon mit einer wunderschönen Aussicht aufs Meer ging es am nächsten Tag in den Süden der Insel zum Cabo Girão Skywalk und nach Calhau da Lapa.

Achada da Cruz liegt ganz im Westen der Insel. Von hier führt eine Seilbahn 500m hinab bis an die Küste wo man gemütlich spazieren und das Meer genießen kann.

Ein absolutes Highlight war die Wanderung auf den höchsten Berg der Insel, den Pico Ruivo. Der Aufstieg ist zwar etwas anstrengend, aber die Aussicht absolut lohnenswert.

Nach unserer Wanderung fuhren wir die nördliche Küste entlang und genossen noch den Sonnenuntergang in Porto Monitz

Die Levada-Wanderung zu den 25 Fontes gehört sicherlich zu den schönsten und einfachsten Levadawegen der Insel. Sie führt durch eine ursprüngliche Vegetation mit vielen kleinen Wasserfällen und Lorbeerwäldern. Nach unsere Wanderung machten wir dann noch einen kleinen Abstecher zur Praia da Calheta.

In Funchal, der Hauptstadt von Madeira, kann man in der ältesten Straße der Stadt, die Rua de Santa Maria, wunderschön bemalten Türen bestaunen, die im Rahmen des Projekts Projecto artE pORtas abErtas entstanden sind. Diverse Künstler haben hier, mit Unterstützung der Stadtverwaltung, eine Art Open-Air-Kunstmuseum mit vielen Restaurants und Cafés entstehen lassen.

Fajã dos Padres ist ein weiterer kleiner Ort an der Küste, den man am einfachsten mit der Seilbahn erreicht.

Am nächsten Tag wanderten wir noch etwas entlang der Levada do Cabo im Westen der Insel und genossen den Sonnenuntergang am Leichtturm Farol da Ponta do Pargo.

An unserem letzten Tag ging es noch einmal zurück auf die Halbinsel Ponta de São Lourenço im Osten der Insel, wo wir eine wunderschöne Aussicht auf den Ponta do Bode hatten, bevor wir uns auf den Rückflug ins kalte Deutschland machten.

Zur Fortbewegung auf der Insel hatten wir uns am Flughafen einen Wagen gemietet. Zum Glück haben wir einen recht kleines Auto erhalten. Die Straßen auf Madeira sind sehr schmal, kurvig und steil. Ich hätte unseren kleinen Fiat nicht mit einem größeren SUV tauschen wollen.