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Simbabwe 2017

 

Simbabwe

Die Victoria Falls waren Ausgangspunkt meiner Reise durch den Süden Afrikas, die Anfang August 2017 startete und in knapp drei Wochen von Simbabwe, über Botswana und Namiba nach Südafrika führte. Natürlich war es das Ziel, möglichst viel von der abwechslungsreichen Landschaft, den unzähligen Tieren und interessanten Menschen in Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.
Der Besuch in Simbabwe war jedoch recht kurz und beschränkte sich ausschließlich auf die Region um die Victoria Falls. Sie sind die breitesten durchgehenden Wasserfälle der Erde und liegen zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Seit 1989 gehören die Fälle des Sambesi Flusses zum Weltnaturerbe der UNESCO. David Livingstone sah 1855 als erster Europäer die Wasserfälle. Zu Ehren der damaligen britischen Queen Victoria nannte er die Wasserfälle „Victoria Falls“. Die einheimischen Kololo nennen die Wasserfälle „Mosi-oa-Tunya“, was so viel bedeutet wie „donnernder Rauch“. Der Name bezieht sich auf den Wasser-Sprühnebel, der in eine Höhe von bis zu 300 m aufsteigen kann. Die Wasserfälle erstrecken sich über eine Länge von 1708 m und stürzen in eine 110 m tiefe und ca. 50 m breite Schlucht.
An insgesamt 15 Aussichtspunkten erhält man immer wieder neue Blicke auf Teilabschnitte der Wasserfälle. Sie in ihrer ganzen Pracht zu sehen ist jedoch nur aus der Luft möglich.

 

Nach dem ersten Besuch der Victoria Falls ging es am späten Nachmittag zum Sambesi River. Vom Boot aus konnte man Elefanten beobachten, die das hohe Gras durchstreiften, sich ausruhende Hippos am Flussufer, Krokodile und verschiedene Vögel. Das Highlight der Bootstour war aber der traumhaft schöne Sonnenuntergang, der das Flussufer des Sambesi in ein tiefes Rot-Orange tauchte.

Die Victoria Falls wollte ich mir auf keinen Fall bei Sonnenaufgang entgehen lassen. Und so ging es am Folgetag um 6.30 (Öffnungszeit Winter) in den Nationalpark. Das frühe Aufstehen wurde mit einem spektakulär-schönem Sonnenaufgang belohnt. Die Sonne ging direkt über den Wasserfällen auf und tauchte den Himmel zunächst in ein zartes Rosa-Rot, später in ein kräftiges Rot-Orange. Einfach herrlich! Die tiefstehende Sonne ließ mit Hilfe der Gischt Regenbögen entstehen, die senkrecht in die Schlucht fielen. Ein Anblick, den ich in dieser Form auch noch nicht erlebt hatte.

Nachmittags gab es dann noch einen kurzen Streifzug durch das Dorf „Victoria Falls“. Besonders interessant ist es jedoch nicht. Im Wesentlichen besteht es aus ein paar Hotels, Geschäften, vielen Dienstleistern, die eine Vielzahl von verschiedenen Aktivitäten anbieten und einer ganzen Menge Straßenhändlern.

Chrissi Müller - 9. Oktober 2017 - 12:31

Wow, beeindruckende Bilder! Die sind wunderschön geworden 🙂

Anna Urban - 9. Oktober 2017 - 21:56

Das sind atemberaubende Bilder!

Oskar Ludwig - 10. Oktober 2017 - 12:58

Unglaublich, was die Natur alles erschaffen hat und es wirkt auf uns ganz besonders, wenn es nicht zu unserem Alltag gehört.
Darum ist Reisen im Allgemeinen sehr beliebt … hahaha ….
Es sind sehr schöne Aufnahmen. Wer weiß wie es in 100 Jahren dort aussieht. In diesem Sinne …weiter so

Jason Gaughan - 10. Oktober 2017 - 20:55

Great photos of your trip! Thank you for sharing with us. Which lens or lenses did you take along?

Glen Converse - 10. Oktober 2017 - 20:56

Very nice job, Florian! Truly remarkable images….

Florian - 10. Oktober 2017 - 21:03

Thanks Jason 🙂 I used a Fujinon XF18-55mm f/2.8-4, Fujinon XF100-400mmF4.5-5.6 and a Samyang 12mm f/2.0

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